Clanintern
Eine schöne Geschichte (zu Twitch´s Geburtstag)
von AoE-Maniac am 16.06.2008
Es waren dreimal ein - äh - einmal drei tapfere Ritter, die gemeinsam viele Turniere besuchten. Auch wenn sie die meisten verloren, liessen sie sich doch nie unterkriegen und traten immer wieder erneut an. Eines Tages jedoch wurde einer von ihnen krank und konnte so beim nächsten Turnier nicht antreten. Da die Turnierregeln aber besagten, dass immer drei Ritter zusammen kämpfen müssen, hätten auch die anderen beiden zu Hause bleiben müssen. Doch dann erinnerte der Eine sich an einen alten Weggefährten, mit dem er in seiner Jugend oft Seite an Seite gekämpft hatte. Es wurde ein Bote entsandt und siehe da, derjenige erklärte sich bereit die Gruppe für das Turnier zu vervollständigen, auch wenn er schon lange nicht mehr bei derartigen Turnieren angetreten war. Und mehr als das, ihm gefiel es sogar so gut, dass er sich ihnen dauerhaft anschloss.Nach einiger Zeit, die kleine Gemeinschaft war inzwischen noch mehr gewachsen, stellte sich heraus dass der Neue nicht nur kämpfen konnte, sondern auch ein vorzüglicher Barde und Märchenerzähler war. Diese Fähigkeit verhalf ihm nach kurzer Zeit zu einigem Ruhm (auch außerhalb ihrer kleinen Gemeinschaft) und machte ihn nicht nur bei den Frauen bliebt. Alle lebten glücklich zufrieden, doch blieb das leider nicht lange so (Anmerkung des Autors: Sonst wäre die Geschichte ja auch hier zu Ende).
Es drohte großes Ungemach, denn auch der König hatte von seinen unglaublich außergewöhnlichen Fähigkeiten gehört und wollte ihn deswegen als Steuereintreiber an seinen Hof holen. Da sein Wesen aber für diese Aufgabe zu fröhlich war, ließ er ihn in ein fernes Land bringen und dort in ein düsteres Gemäuer sperren. Auf diese Weise hoffte der König, ihn in einen düsteren und loyalen Diener verwandeln zu können.
Doch der König hatte ihn wohl unterschätzt, denn es gelang ihm, aller Widrigkeiten zum Trotz, über Brieftauben weiterhin Kontakt mit seinen Freunden zu halten und so als erster Mensch dem drohenden Wahnsinn in dem Gemäuer zu entgehen. Nachdem seine Schergen alles versucht hatten um ihn zu brechen, gaben sie auf und berichteten dem König von ihrem Misserfolg. Davon tief beeindruckt schenkte der König seinem Gefangenen die Freiheit. Dieser kehrte glücklich in seine kleine Gemeinschaft zurück, wo seine Rückkehr mit einem rauschenden Fest gefeiert wurde. Wie schon zuvor lebten nun alle wieder glücklich und zufrieden. Und da sie noch nicht gestorben sind, leben sie vermutlich auch noch heute.
@ Twitch: Ich hoffe, du verzeihst mir diesen undwürdigen Versuch dich nachzueifern. Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute zum Geburtstag, mein Sohn!
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